Wer „beste kostenlose Habit Tracker App“ sucht, findet lange Listen. Die eine beste App gibt es aber nicht. Es gibt die, die zu deinem Alltag passt und die du in drei Monaten noch öffnest. Mit den Punkten unten findest du sie schneller.
Was gratis dabei sein sollte
Ein Habit Tracker muss im Kern drei Dinge können: Gewohnheiten anlegen, abhaken und dich erinnern. Wenn eines davon Geld kostet, ist die Gratisversion eher eine Testversion.
Achte besonders auf diese Punkte:
- Anzahl der Habits: Manche Apps erlauben gratis nur drei oder fünf Gewohnheiten. Das reicht für den Anfang, wird aber schnell eng, wenn du Wasser trinken, Lesen und Spazierengehen gleichzeitig verfolgen willst.
- Erinnerungen: Ohne Erinnerung rutscht ein neues Habit schnell durch. Sie gehören in die Gratisversion.
- Zeitpläne: Nicht jede Gewohnheit ist täglich. Sport dreimal pro Woche oder Blumen gießen alle zwei Tage sollte die App abbilden können, ohne dass du an den freien Tagen „versagst“.
- Export: Deine Einträge gehören dir. Ein Export als CSV oder JSON sollte ohne Bezahlschranke gehen, damit du nicht festsitzt.
Dass eine App für Extras Geld nimmt, ist völlig in Ordnung. Irgendwie muss die Entwicklung bezahlt werden. Fair ist es, wenn die Extras Komfort bringen (Sync, Cloud-Backup, lange Statistiken) und nicht das Abhaken selbst.
Werbung, Konto, Daten
Kostenlos heißt bei Apps oft: Werbung oder Datensammlung finanzieren das Ganze. Ob das bei einer App so ist, siehst du vor dem Download in den Store-Angaben. Im App Store heißt der Abschnitt „App-Datenschutz“, bei Google Play „Datensicherheit“.
Zwei Fragen lohnen sich dabei:
- Brauche ich ein Konto, bevor ich das erste Habit anlegen kann? Für einen Tracker auf einem einzigen Handy ist das selten nötig.
- Wo liegen meine Einträge? Auf dem Gerät oder auf einem Server?
Mehr dazu steht in unserem Artikel Habit Tracker und Datenschutz.
Auf Deutsch, bitte
Viele Habit Tracker stammen aus den USA und sind nur halb übersetzt. Das klingt nach Kleinigkeit, nervt aber jeden Tag. Achte darauf, dass Erinnerungen, Wochentage und Datumsformate auf Deutsch sind und die Woche am Montag beginnt.
Der Fünf-Minuten-Test
Statt zehn Testberichte zu lesen, probier die App direkt aus:
- Leg ein Habit an, das du heute noch erledigst, zum Beispiel ein Glas Wasser.
- Hak es ab. Zählt das als ein Tipp oder als drei Bildschirme?
- Stell eine Erinnerung für morgen ein.
- Schau, ob es ein Widget gibt, mit dem du abhaken kannst, ohne die App zu öffnen.
Wenn das alles flott geht, ist die Chance gut, dass du dabeibleibst. Eine App mit hundert Funktionen hilft wenig, wenn das tägliche Abhaken umständlich ist.
Und HabitPocket?
Wir bauen selbst einen Habit Tracker, deshalb hier unsere Antworten auf die Punkte oben:
- Kostenlos: beliebig viele Habits, alle Zieltypen (abhaken, zählen, Zeit, Limit, Vermeiden), alle Zeitpläne, Erinnerungen, Widgets, Apple Health und Health Connect, App-Sperre und Export als CSV oder JSON. Statistiken über 7 Tage, 30 Tage und 3 Monate sind ebenfalls gratis.
- Pro (optional): Sync zwischen Geräten, auch zwischen iPhone und Android, automatische Cloud-Backups, die Jahresansicht in den Einblicken und ältere Wochenrückblicke. Du kannst Pro monatlich, jährlich oder einmalig kaufen.
- Werbung und Konto: keine Werbung, keine Analyse-Tools, kein Konto nötig. Deine Daten liegen auf deinem Handy.
- Sprache: komplett auf Deutsch, dazu Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch und Portugiesisch.
Mach den Fünf-Minuten-Test ruhig auch mit HabitPocket. Wenn etwas hakt, schreib uns.